GEMEINDEHAUS
Wellinghofer Str. 21
44263 Dortmund
Informationen zum Gemeindehaus
1910:
Die Gründung vielfältiger Gemeindegruppen, wie Jünglingsverein(1852), Evangelische Handwerker (1872) Evangelischer Arbeiterverein (1887) Jungfrauenverein (1888) Kirchenchor (1897) Frauenverein (1896), später Frauenhilfe (1914) drängten auf eine eigene Versammlungsstätte, die 1910 mit der Einweihung des Gemeindehauses geschaffen wurde.
1944:
Große Beschädigungen durch den 3. großen Bombenangriff auf Dortmund vom 12. März 1945. Lutherkirche, Krankenhaus Bethanien und Gemeindehaus wurden schwer beschädigt.
1946 - 1949:
Wiederaufbau des Gemeindehauses; durch großen ehrenamtlichen Gemeindegliedereinsatz und unter Förderung von Hörder Firmen. Die von Hoesch besorgte Notverglasung wurde erst 1982 ausgetauscht.
1949:
Benutzung als Notkirche, bis die Lutherkirche 1954 wieder eingeweiht werden konnte.
1955:
Verpachtung des großen Saales als Kino (Phönix-Kino). In dieser Zeit wurde der vordere Teil des Gemeindehauses an eine Gastronomie verpachtet; die Hörder Kirchengemeinde war damit eine der ganz wenigen westfälischen Gemeinden mit einer "eigenen Kneipe". Hier entstand ein Treffpunkt aller Gemeindegruppen bis in die 90er Jahre hinein.
26.09.1982:
Einweihungsfeier mit dem Altsuperintendenten Fritz Knoch, der von 1933 bis 1954 Pfarrer in Hörde war für das umgebaute evangelische Gemeindehaus nach zweijähriger Bauzeit. Dazu haben Spenden aus der Gemeinde in Höhe von DM 191.500 beigetragen.
Gestaltung:
Großer Saal mit 300 Plätzen in Stuhlreihen; Gemeinde-Café, sowie mehreren kleineren Mehrzweckräumen; Im Gemeindehaus findet schwerpunktmäßig statt: die Arbeit der Kantorei, der kirchlichen Vereine, die Altenarbeit der Gemeinde, Gymnastikgruppen sowie gesamtgemeindliche Veranstaltungen. Darüber hinaus treffen sich hier Gruppen von außerhalb der Gemeinde, z.B. SGV,AA, Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe.
Die obere Etage wird als Diakoniestation und als Verwaltungseinheit des Diakonischen Werkes (Betreutes Wohnen für psychisch Kranke genutzt).
2003-2004
Aufstockung über dem Gemeindesaal mit Errichtung von 2 Geschossen zu 14 Seniorenwohnungen mit Eingang Virchowstraße 1. Ausbau des ehemaligen Kinofoyers zum Gemeindebüro und Friedhofsverwaltung mit Besprechungsraum sowie Aktenlagerung. Im 2-geschossigen Teil des 1. OG über dem ehemaligen Foyer Ausbau der Räumlichkeiten und des ehemaligen Gemeindeteiles (Handwerkertreff), derzeit genutzt als Krisenzentrum in Verbindung mit Bethanien - Mietobjekt.
2008
Sanierung des Gemeindesaales
2010
Renovierung der Räume - vorderer Teil des Gemeindehauses
Oktober - Eröffnung und Namensgebung nach Umfrage: "Luthereck"
Nutzung durch Gruppen und Kreise der Gemeinde sowie durch das "Gemeindecafé"
2011
Eröffnung der neuen Räumlichkeit "Teen-Treff" der Jugend.